Freitag, 1. November 2013

REZENSION - Kryptum von Augustín Sánchez Vidal







Autor: Augustín Sánchez Vidal
Seitenanzahl: 745 Seiten
Folgebände: /
Verlag: dtv
Preis: Harcover 16.99€
         Softcover: 8,95€
Sterne: *** Sterne
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(Quelle Bild: www.amazon.de)









Klappentext:

1582. Im Alkazar von Antigua wartet Raimundo Randa auf seinen Prozess vor der Heiligen Inquisition. HInter ihm liegt eine lange Reise voller Gefahren. Mehr als einmal hat er seine Identität und seinen Glauben gewechselt, um einem mit kryptischen Zeichen beschriftetetn Pergament auf die Spur zu kommen, das ein jahrhunderte altes Geheimnis birgt. Zwölf sephardische Familien haben es seit der maurischen Herrschaft gehütet wie einen Schatz...
2004 verschwindet in Antigua eine prominente amerikanische Wissenschaftlerin. Kurz zuvor hat sie dem Kryptologen David vier Fragmente eines Pergaments geschickt. In größter Sorger machen sich der junge Mann und ihre Tochter Rachel daran, dessen Botschaft zu entschlüsseln. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Code von Babylon knacken wollen...

Der Autor:
(Quelle Bild: www.google.de // Quelle Text: aus dem Buch)
Augustín Sánchez Vidal, in Cilleros de la Bastida/ Salamanca geboren, ist Professor für Filmgeschichte und Medienwissenschaft an der Universität Zaragoza. Gastdozent an mehreren ausländischen Universitäten, u.a. Princeton und Nanterre. Nebenher schreibt er Drehbücher für Film und TV und hat bisher mehrere Monographien zur LIiteratur-, Kunst- und Filmgeschichte veröffentlicht. Er ist einer der weltweit anerkannten Experten für das Werk von Luis Banuel und Carlos Saura. "Kryptum" ist sein erster Roman, an dem er zehn Jahre geschrieben hat und der in Spanien gleich nach Erscheinen die Bestsellerlisten stürmte. Gerade schreibt er an seinem zweiten Roman.

Cover:
Das Cover erinnert stark an Dan Brown. Der schwarze Hintergrund und die rote Schrift. Die Art seines Romanes kann man auch in diese Schiene stecken. Was mir gut gefällt an diesem Cover ist, dass es Erwartungen weckt und Spannung aufbaut. Zu welchem Gebäude gehören diese Bögen? Was bedeutet das Labyrinth? Ich finde das Cover gelungen!

Eigene Meinung Jenny:
Der Inhalt des Buches ist wie folgt, das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, die parallel zu einander Verlaufen. Im ersten Teil treffen wir auf Raimundo Randa, der in Gefangenschaft ist und seiner Tochter die Geschichte seines Lebens erzählt. Seine Geschichte dreht sich rund um Pergamentteile mit einem aufgedruckten Labyrinth.
Der zweite Teil der Geschichte, handelt zunächst von Sara, die mit ihrem Bodyguard Komissar Bealfeld nach Antigua reist um Forschungen zu betreiben, schließlich verschwindet Sara spurlos. Sie hat vor ihrem Verschwinden Bealfeld drei Umschläge überlassen, die er den besagten Personen übergeben sollte. Es handelte sich dabei um David ihrem Kollegen, Rachel ihrer Tochter und einen Mitarbeiter der NSA. 
David und Rachel arbeiten daran das Verschwinden von Rachel aufzuklären und stoßen dabei auf die selben Pergamentteile wie vor vielen Hundert Jahren Raimundo Renda. Auch sie stoßen auf die Herausforderung diesen Rätsels.

Die Protagonisten waren  für mich wirklich enttäuschent, denn das Buch hat ja nicht gerade wenig Seiten und ich kann euch nicht beschreiben was die Besonderheiten der verschiedenen Proagonisten Sara, Rachel, David und Bealfeld sind, da diese wirklich nicht gut herausgearbeitet wurden.

Schreibstil war dafür wieder sehr gut. Mir hat die Form in der Gegenwart sehr gut gefallen, da diese sehr flüssig und einfach zu lesen war. Die Form in der Vergangenheit war zwar etwas anspruchsvoller zu lesen, dafür war sie aber auch sehr schön zu lesen und hat auch sehr viel Spaß gemacht.

Fazit: Für mich erweckte das Buch den Eindruck, dass der Autor in seinen 10 Jahren Schreiphase so viele Ideen und Erfahrungen gesammelt hat, die er alle in seinen Roman packen wollte, daher waren so viele parallele Handlungen vorhanden, die mich teilweise wirklich verwirrten. Außerdem wurden durch den ganzen Informationenschwall die Charaktere total vernachlässigt, ich konnte keine Persönlichkeit ausmachen und konnte keine Besonderheiten der Personen feststellen, was den Roman teilweise seinen Charme nahm, den er vielleicht entwickelt hätte. 
Ich fand die Idee wirklich gut. Aus dem Roman hätte wirklich einiges werden können, da mir die Grundidee so gut gefallen hat und das Buch trotzdem schön zu lesen war, bekommt es noch drei Sterne von mir.